Angetrunkene intellektuelle Gratisantworten sind auch Antworten

Was bringt es Bücher bei Amazon für Lau anzubieten? Rezensionen in denen man als „angetrunkene Intellektuelle“ bezeichnet wird. Das finde ich so grandios, dass ich direkt auch mein Zu-Anfang-dieses-Jahres-Werk „Immerantworten – Wenn die Suchmaschine nicht mehr weiter weiß…“ für KDP Select angemeldet hab und nun könnt ihr euch das Buch zur Blogkategorie morgen und übermorgen (also das GANZE Wochenende) für Umme im Kindle-Shop holen. Warum? Weil Weihnachten ab dem Moment startet, ab dem es Printen im Supermarkt gib, also irgendwann im Juli.

Für alle, die zum Begriff „Immerantworten“ eine Erklärung brauchen, stelle ich kurz die dümmsten Suchbegriffe, die Fremde auf immerabgelenkt.de führten, hier vor und mache das, was ich schon länger mache: ich beantworte sie. Denn von selbst findet doch heute keiner mehr was.

„Ich stalke gern“ –  Auch wenn Stalken seit facebook eine weitverbreitete Aktivität ist, ist es doch noch kein anerkanntes Hobby. Das könntest du ändern. Ein Rebranding wäre der erste Schritt. Denn ein Rebranding ist immer der erste Schritt, heißt auf Deutsch: Wir geben Stalken einen hübscheren Namen. Wie wäre es mit „aktiver Verfolgungswahn“? Oder gibt’s andere Vorschläge im Raum?

„ihr stalker“ – Ihr so wie „Ihr alten Stalker, ihr!“ oder „ihr ganz persönlicher Stalker, nur für sie“? Stalking also nicht nur als Hobby, sondern Service! Da denkt jemand unternehmerisch! Das mag ich! Wir stimmen demnächst mal für die beiden Namen ab. Aber zuerst mal weiter mit den Antworten. Wer hat noch Fragen, Probleme oder Wünsche?

„Tinte macht Flecken“ – Ach, echt? Willkommen im Leben! Jede Aktion hat eine Reaktion! Hand auf Herdplatte macht Brandblasen und Knutschen ohne Verhütung Syphilis! Naja, nicht ganz vielleicht. Aber so ähnlich. Lass das lieber einfach mit der Tinte und der Hand und dem Knutschen. Macht alles letztendlich Flecken.

„Hardcore Leseprobe“ – Und schon wären wir beim Thema! Danke, das ging schnell. Ja, hier, da auf den Link drücken und kostenlos runterladen, ob du das Hardcore oder nicht machst, hängt wohl von deiner Internetverbindung ab.

Viel Spaß damit und ein schönes Wochenende! Was? Ach, da ist noch jemand? Ja, du! Was willste?

„Wo finde ich Liebesmaschinen“ – Vermutlich auch bei Amazon. Ich guck mal kurz…Moment….ja, meine Befürchtungen wurden bestätigt. Die kriegste da auch. Stehen gleich neben meinen Büchern im Regal… Nämlich hier!

Mein kostenloses ebook, gibt’s gleich daneben, nämlich HIER!!

Oder ihr klickt auf’s Bild und kommt so dahin:

Cover_immerantworten_eBook_korr

Kein kostenloses Mittagessen, aber ein kostenloses ebook (vorübergehend)

cover_ebook_glotzer copy

TANSTAAFL ist eine unfassbar lange Abkürzung. Größe ist bekanntlich nicht alles, aber hinter diesen neun Buchstaben verbirgt sich ein wichtiger und beliebter Satz: There ain’t no such thing as a free lunch. Das hat Wirtschaftsguru Milton Friedman bekannt gemacht, zuerst verwendet worden sein soll es aber von Autor Robert Heinlein. Ein tatsächliches free lunch haben wohl beide nicht bekommen, dafür waren sie zu spät dran. Denn diese kostenlosen Mittagessen wurden nur zwischen 1870 und 1920 in US-Restaurants verteilt. Und an wen wohl? Die Armen? Die Hungrigen? Nein, die Trinker! Das Mittagessen gab’s gratis und wofür? Wer hat aufgepasst? Ja, da hinten? Nein, der Spanischkurs ist zwei Türen weiter.  Wer hat die Antwort? Ja, du! Nein, es hat nichts mit Work & Travel zu tun. Ich hab’s doch eben schon gesagt! Es ist doch so einfach! Zu Prä-Rauchverbot-Zeiten galt noch Saufgebot oder zumindest die Anstiftung zum Trinken. Damit Leute mittags in ihre Läden kamen, vergaben einige Restaurantbesitzer kostenlose Mittagessen und hofften darauf, dass die Gäste dafür lange blieben und zu ihren vollen Mägen auch ihre Lebern ordentlich strapazierten. Das waren noch Zeiten, die mit der Prohibition ein abruptes Ende fanden. Nicht nur, dass es nix mehr zu trinken gab, jetzt musste man auch für’s Essen bezahlen. Und das ist noch nicht mal das, was Verwender von TANSTAAFL mit Opportunitätskosten meinen, sondern die zahlt man noch zusätzlich. Eigentlich zahlt man immer. Seit dem Euro, wie viele meinen, sogar doppelt. Aber eben auch vorher schon waren sich die berühmten Männer, die heute vielfach auf Wikipedia genannt, gesucht und verwechselt werden einig, dass  nichts umsonst ist. Für das kostenlose Mittagessen zahlte man Getränkekosten. Kostenloses Essen und Getränke gab’s also selbst damals nicht.

Ab und an schauen sich wohl auch die Damen und Herren bei Amazon mal so einen Wikipedia-Artikel zum Thema Wirtschaftstheorien an und haben darum beschlossen, dass man ebooks in ihrem Online-Ladenlokal auch nicht umsonst bekommt, zumindest nicht lange. Nur Fünf Tage lang, kann ich die Geschichte, die ich da veröffentlich habe, kostenlos anbieten. Ich hab zwar eingangs gesagt, auf die Größe kommt es nicht an. Aber das ist doch ein sehr mickriger Zeitraum. Fünf Tage sind viel Kürzer als 1870 bis 1920 und dazu ist das ebook auch noch kalt! Aber gut, das ist dann eben eher so ein Free Brotkrümmelchen. Besser als nix! Und wenn ihr nun schnell zu Amazon klickt und euch das Gratis ebook bis 17.11.2013 runterladet, habt ihr immerhin noch Geld übrig, um euch Alkohol zu kaufen. Nicht viel, denn nach der Frist kostet das ebook auch nur 89 Cent, dafür kriegt ihr gerademal EIN (!!) Bier im Supermarkt!

Und nun ab zu Amazon, bis zum 17.11.2013 könnt ihr euch meine Geschichte „Die Glotzer“ da umsonst holen! Viel Spaß beim Lesen! Danach müsst ihr wieder Flaschensammeln, um euch das Lesevergnügen selbst zu spendieren.

 cover_ebook_glotzer copy