Die wahren Gründe, warum Babys bei der Geburt schreien – Geburtseinleitung mit Google

Der errechnete Entbindungstermin ist vorüber, aber das Baby hat keine Anstalten gemacht sich zu entbinden. Ist vielleicht auch ein bisschen viel verlangt von jemanden, an den die letzten 10 Monate lediglich die Forderung gestellt wurde, größer und dicker zu werden. Mit dem Tag an dem das Baby selbstverständlich nicht kam – weil Babys Zeiten und Kalender pupsegal sind, so wie ihnen alles, außer Brüsten, Brüllen und ihren eigenen Bedürfnissen pupsegal ist (niemand beansprucht das Konzept von pupsegal so für sich, wie Babys) – begann ich, neben den 28.945 Fragen, die man sonst so während einer Schwangerschaft googelt, nach dem Thema Einleitung zu suchen.

Dass mich ein guter Teil der Tipps, die ich fand, ins Krankenhaus bringt, davon bin ich überzeugt. Dass ich damit wirklich auf der Station für Geburtshilfe lande ist nicht ganz sicher.

Denn meinen Recherchen zu Folge ist die natürliche Geburtseinleitung ganz einfach: Ich muss nur Postkoital mit einem in Nelkenöl getränkten Tampon Treppensteigen, dabei extrem scharfes Essen mit Literweise Tee aus Zimt, Eisenkraut und Himbeerblättern runterspülen und meine Nippel reiben. Klingt machbar. Vielleicht sind die Dinge, die man sich so in die Vagina stecken soll aber auch der Grund, warum Babys bei der Geburt schreien.

Lockender klang da schon Folgendes: Die Geburt mit Kaffee anregen. Leider soll man das Aufputschmittel aber nicht trinken, sondern untenrum frei für gute 20 Minuten über aufgebrühtem Kaffee abhängen. Mir kommt dabei die Idee einer Geburt in einer mit Kaffee gefühlten Wanne. Muss es wohl schwarzer Kaffee sein oder sind Milch und Zucker erlaubt?

Doch besonders abartig fand ich folgenden Vorschlag: Fenster putzen. „Schatz, wenn du die Fenster putzt, dann kommt das Baby, du machst das also nicht für den Haushalt, sondern für dich“, höre ich Männer sagen, die dieses Gerücht ins Netz gesetzt haben. „Und wenn das nicht hilft, dann putz doch noch das Auto, mäh den Rasen und tapezier die Küche.“

Spätestens am Punkt mit dem Putzen, habe ich beschlossen, keinen der Tipps zu befolgen. Dann bleibt das Baby halt drin und rund auf dem Sofa. Liebe Krankenkasse: Der Mutterschutz geht noch eine Weile! Ihr könnt das Geld auch direkt in Schokolade schicken.

Die längste Schwangerschaft ever dauerte übrigens angeblich 13 Monate bzw. 53,3 Wochen. Kann das wirklich sein? Und wie sahen die Fenster dieser Dame aus?

„Jede zweite Schwangere platzt…“

„… das wird nur vertuscht.“ Mit dieser aufbauenden, postfaktischen Berichterstattung ermunterte mich eine meiner liebsten Freundinnen heute. Ich glaube ihr. Man bekommt nur nichts mit von den platzenden Schwangeren mit, weil es zu Hause passiert. Denn spätestens ab der 37. Woche befindet man sich in Umständen, die auch Umstandsmode zu eng lassen werden. Das erlebe ich gerade am eigenen Bauch. Der wächst gefühlt stündlich. Derweil hadere ich, ob ich ein Baby bekomme oder eine von denen sein werde, die platzt. Beides klingt nach einer ziemlichen Sauerei. Drückt mir bitte trotzdem die Daumen, dass es Option A wird.

Auch wenn Option B stressfreier sein könnte. Denn während der letzten neun Monate habe ich Dinge gelernt, die sich wohl nie wieder aus meinem Kopf löschen lassen. So sprechen und denken Schwangere in Wochen, aber nicht in KWs, wie im Bürosprech üblich, sondern in Schwangerschaftswochen. Das seltsame daran ist, dass die 27. Woche ist eigentlich Woche 26 plus irgendwas ist. Noch verwirrender: Eine Schwangerschaft dauert 41 Wochen, was nach meiner Erinnerung an den Matheunterricht in der Schule nicht gleich neun Monate ergibt.

Aber die Regeln der Mathematik sind nicht das einzige, dass in dieser Parallelwelt anders ist. Während man Müttern vorwirft sich primär in Babysprache zu artikulieren, nutzen Schwangere eine Art Steno-Code, um zu kommunizieren; zumindest im Internet. Anfangs scrollte ich mich noch durch Foren und wunderte mich, was ein Anruf bei bei der englischen Football Association bei Schwangerschaftsübelkeit helfen sollte. Aber dann lernte ich: FA ist in diesem Universum die Abkürzung für Frauenarzt bzw. Frauenärztin.

IMG_3927Der (und nicht die Mumu) ist kein Kosename für das weibliche Geschlecht, sondern der Muttermund. (Ja, wir Frauen haben nicht nur einen Mund sondern zwei. Den „unteren“ nutzen wir zu geheimen Absprache von Maßnahmen zur Übernahme der Weltherrschaft. Und um Babys auszuspucken.) Und ET hat nichts mit telefonsüchtigen Außerirdischen zu tun, sondern meint den Entbindungstermin. Da der nun immer näher rückt, dachte ich, ich nehme euch, liebe Blogleserlein, endlich mal mit in diese seltsame Schwangeren- und Babywelt. Und sollte ich wieder weniger zum Bloggen kommen, dann wisst ihr, dass ich doch geplatzt bin.

Warum Google keine Kinder hat

Zu sagen „Es gibt einen neuen Trend im Internet“ ist in etwa so neuigkeitenwertig, wie zu sagen „Wenn das Licht aus ist, ist es dunkel“. Trends und das Internet gehören zusammen, wie Karneval und Pappnasen, wie Postbote und Nicht-Da-Sein, wie  Ferromagnetismus und Ising-Modell.  Und eigentlich gehört auch fest zusammen, dass ich mich Trends widersetze. Das tue ich allein aus Zeitmangel und/oder Faulheit, manchmal auch aus schierer Ignoranz.

Doch diesmal ist der Trend sooo einfach, dass selbst ich mitmache. Die Aufgabe: Googele deinen Namen und „Meme“ und poste das erste Bild, das daraufhin erscheint. Aber schon Shakespeare fragte sich, was so ein Name eigentlich ist und nutze bekanntlich, womöglich einen Künstlernamen. So spielte ich das Spiel in 3 Phasen.

Einmal mit meinem Geburtsrufnamen „Juliane“:

Well played Google, well played, fast getroffen. In Level 2 folgte mein zweiter Vorname und ich erhielt ein Bild vom Herrscher über Nordkorea. Dieses Bild werde ich, um mich vor diesem Diktator und der Nennung bei meinem zweiten Vornamen zu schützen, nicht veröffentlichen.

Beim dritten Versuch nutze ich den Namen, mit dem mich meine Freundinnen und Freunde ansprechen:

Und jetzt? Jetzt ist das Spiel auch schon vorbei. Eigentlich blöd, oder? Bob Kim Motherfucker wäre doch ein Name, der erhalten bleiben sollte. Bob Kim Motherfucker klingt nach der nächsten Generation von Finns und Noels! Ich fühle mich gleich viel cooler. Danke Internet, danke dafür. Das habe ich heute auch gebraucht.

Cupcakes, Konsum, Kritik und der Grund dafür, dass ich diese Worte mit Kommas trennen muss

Dieser Blogpost sollte eigentlich eine Konsum-Sozial-Kritisches Analyse der Erfahrungen des Tages des Guten Lebens werden, mit dem Fazit, dass sämtliche Menschen dieser Gesellschaft, oder doch zumindest meiner nicht-repräsentativen, slightly überhipsterten, aber alternden Nachbarschaft, mit latenter Konsumparanoia infiziert sind. Erst hätte ich die Symptome beschrieben. Im Zuge dessen meine Anamnese bewiesen und letztlich DAS Heilmittel vorgeschlagen und auf diesem Wege mein glutenfreies Cupcake Backbuch schleichwerblich angepriesen. Es wäre die perfekte Verknüpfung von Konsum-Sozial-Kritik und Kaufaufforderung gewesen! Erst Awareness schaffen bis sich alle hungrig fühlen und dann Abverkauf. So sollte das laufen!

Doch das Internet hat mich überlistet. Um zu überprüfen, ob nicht schon jemand anderes, die von mir erfundene Erkrankung beschrieben hat, gerne auch mit einem schöneren Titel als Konsumparanoia, tippte ich die Worte Konsum+Paranoia in die heiligste aller Suchmaschinen. Und jetzt denkt Google ich hätte ein Drogenproblem und verfolgt mich mit Ratschlägen dazu, wie ich meinen Rauschgiftkonsum minimieren kann. Dass mir Mittel und Dienste, die dabei helfen sollen, nun quer durchs Web folgen, ist für die mir von der Suchmaschine zugeschriebenen Paranoia nicht dienlich. Erst Awareness schaffen und so lange drauf einwerben bis zum Abverkauf. Google kennt das Spiel. Aber ich auch. So einfach, lasse ich mich nicht beeinflussen! An einem Donnerstag oder Freitag vielleicht, aber nicht an einem Montag!

Versuche ich links abzubiegen, zu Onkel Maike und meinen Cupcakes zum Karma-Cleaning, um von da aus in Ruhe, ohne Drogen und Verfolgungswahn doch noch meine Story zu tellen, steige ich im Radar der Neo-Stasis der NSA von der Konsumentin zur Produzentin auf. Dabei waren in den Küchlein doch nur drogenfreie und glutenfreie Zutaten! Okay, der alkoholfreie Cocktail, den der Onkel und ich verschenkt haben, hatte Alkohol, aber dafür hat er ja nicht geschmeckt! Und Rhabarbersekt ist legal! Was er, gemessen am Geschmack, vielleicht nicht sein sollte, liebes Verfassungsgericht! Ihr lest ja sicher auch längt mit.

Nicht legal schien es hingegen an diesem Straßenfesttag vielen Kund_innen unserer antikapitalistischen Ehrenfelder Enklave, dass wir für Cupcakes und Getränke kein Geld wollten. Das Prinzip des „Verschenkens statt Handelns“ initiierte statistisch nicht evaluiert in 8,36 von 10 Fällen Verwirrung. Es wäre wissenschaftlich durchaus interessant zu erforschen, wie viel Menschen bereit sind für etwas zu zahlen, das man ihnen schenken will und wie hoch die Einnahmen ausfallen, wenn man, wie in unserem Falle, kein Geld annimmt. Unsere Einnahmen belaufen sich auf gut 5 Euro. Damit sind wir 10000000% über dem Umsatzziel von den angepeilten 0,00 Euro. Ein voller Erfolg!

 

Wer am Tag des Guten Lebens keinen glutenfreien Cupcake abbekommen hat oder einen abbekommen hat, aber nicht damit klar kommt, dass er/sie dafür kein Geld eintauschen konnte, sollte für 9,95 bei Amazon mein Cupcake-Buch kaufen. Das gibt es nicht geschenkt!

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Die Rezepte sind mindestens so lecker, wie das Cover!

Angetrunkene intellektuelle Gratisantworten sind auch Antworten

Was bringt es Bücher bei Amazon für Lau anzubieten? Rezensionen in denen man als „angetrunkene Intellektuelle“ bezeichnet wird. Das finde ich so grandios, dass ich direkt auch mein Zu-Anfang-dieses-Jahres-Werk „Immerantworten – Wenn die Suchmaschine nicht mehr weiter weiß…“ für KDP Select angemeldet hab und nun könnt ihr euch das Buch zur Blogkategorie morgen und übermorgen (also das GANZE Wochenende) für Umme im Kindle-Shop holen. Warum? Weil Weihnachten ab dem Moment startet, ab dem es Printen im Supermarkt gib, also irgendwann im Juli.

Für alle, die zum Begriff „Immerantworten“ eine Erklärung brauchen, stelle ich kurz die dümmsten Suchbegriffe, die Fremde auf immerabgelenkt.de führten, hier vor und mache das, was ich schon länger mache: ich beantworte sie. Denn von selbst findet doch heute keiner mehr was.

„Ich stalke gern“ –  Auch wenn Stalken seit facebook eine weitverbreitete Aktivität ist, ist es doch noch kein anerkanntes Hobby. Das könntest du ändern. Ein Rebranding wäre der erste Schritt. Denn ein Rebranding ist immer der erste Schritt, heißt auf Deutsch: Wir geben Stalken einen hübscheren Namen. Wie wäre es mit „aktiver Verfolgungswahn“? Oder gibt’s andere Vorschläge im Raum?

„ihr stalker“ – Ihr so wie „Ihr alten Stalker, ihr!“ oder „ihr ganz persönlicher Stalker, nur für sie“? Stalking also nicht nur als Hobby, sondern Service! Da denkt jemand unternehmerisch! Das mag ich! Wir stimmen demnächst mal für die beiden Namen ab. Aber zuerst mal weiter mit den Antworten. Wer hat noch Fragen, Probleme oder Wünsche?

„Tinte macht Flecken“ – Ach, echt? Willkommen im Leben! Jede Aktion hat eine Reaktion! Hand auf Herdplatte macht Brandblasen und Knutschen ohne Verhütung Syphilis! Naja, nicht ganz vielleicht. Aber so ähnlich. Lass das lieber einfach mit der Tinte und der Hand und dem Knutschen. Macht alles letztendlich Flecken.

„Hardcore Leseprobe“ – Und schon wären wir beim Thema! Danke, das ging schnell. Ja, hier, da auf den Link drücken und kostenlos runterladen, ob du das Hardcore oder nicht machst, hängt wohl von deiner Internetverbindung ab.

Viel Spaß damit und ein schönes Wochenende! Was? Ach, da ist noch jemand? Ja, du! Was willste?

„Wo finde ich Liebesmaschinen“ – Vermutlich auch bei Amazon. Ich guck mal kurz…Moment….ja, meine Befürchtungen wurden bestätigt. Die kriegste da auch. Stehen gleich neben meinen Büchern im Regal… Nämlich hier!

Mein kostenloses ebook, gibt’s gleich daneben, nämlich HIER!!

Oder ihr klickt auf’s Bild und kommt so dahin:

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Animalische Antworten bei Immerantworten

coollittleguy01Ich veröffentliche, interpretiere und beantworte bekanntlich regelmäßige alle fehlgeleiteten Suchanfragen auf immerabgelenkt. Die sind auch in den letzten Wochen mehr als daneben gewesen. Doch statt mich diesen menschlichen Fehlfällen zu widmen, sehen wir uns doch heute mal die tierischen Googlesuchen an, die statt auf immerabglenkt auf mein Lifesstyle-Online-Magazin rund ums Thema Tier, www.cotier.de, schnüffelten:

„auf allen vieren“ – Mehr Stil auf allen Vieren! Das verkünde ich da! Auf allen Vieren allein reicht noch nicht. Das wäre ja wie Pommes ohne Ketchup oder Cola ohne Zucker. Das will niemand!

„ausgefallene haustier“ – Auch Haustiere haben Ausfälle. Das musste ich mit meinem ersten Hund erleben, Susi. Denn Susi war ein Roboterhund und wenn auch ein süßer, so fiel er doch aus, sobald die Batterien leer waren. Irgendwann waren die Batterien dann auch egal, als Susi überfahren wurde. True Story. Aber eine andere, über die ich hier nicht reden möchte.

„hundebier“ – Trinken ist keine Lösung, aber doch tun’s alle, warum alle nicht auch Hunde. Und ja, dieses Bier gibt’s tatsächlich und wer seinen Hund total verstören will, der kann ihm dazu Hundesushi und Hundepopcorn servieren. Hier gibt’s den ausführlichen Beitrag: http://cotier.de/irres-lifestyle-food-fur-hunde/

„Hundejacken“ – Sind einer der Gründe, warum ich Cotier.de ins Leben gerufen habe. Denn die Meinungen dazu, ob so etwas eine Daseinsberechtigung hat gehen auseinander und sind mir total egal…aber ich wünsche mir Ästhetik in meiner Umwelt und Pudel in Pink sind nicht nur Tierquälerei, sondern auch schmerzlich für meine Augen. Darum bummele ich samt Kamera durch die Straßen und schieße die schönste und schlimmsten Hundemodesünden ab: http://cotier.de/category/fashion/

„Mircoschweine Haltung“ – Microschweine haben die beste schweinische Haltung, die man sich nur vorstellen kann! Edle und intelligente Tiere und in Kombination mit einer Miniziege mein Traum einer kleinen Farm, einer sehr kleinen Farm, denn auf dieser Farm leben nur kleinwüchsige Tiere. Am liebsten würde ich dafür dann auch noch kleinwüchsiges Personal einstellen, aber das wäre diskriminierend. Total süß! Aber politisch total inkorrekt. Oje, vermutlich ist eigentlich auch nicht okay zu Minischweinen Minischweinen zu sagen. Also lieber weiter. Was wurde noch gesucht auf Cotier.de?

„vollautomatisches Katzenklo“ – gibt es und eins von Designer Colani gibt’s auch. Wobei dann der Disput zwischen Funktionalität und Schönheit eröffnet wäre. Ich spreche im Konjunktiv, denn Schönheit ist ja subjektiv und dieses Katzenklo sieht aus wie ein Ufo. Meine Vierbeinerin ist doch kein Alien, oder?

 

Fazit: Die Suchbegriffe von cotier.de sind tatsächlich passend und sinnvoll. Heißt entweder: Mit Tieren ist alles viel besser oder ich schreibe sehr komisches Zeug. Es liegt an mir. Oje. Meine Befürchtungen sind damit wahr geworden. Dann muss ich nun die Verantwortung für Suchanfragen wie „Wo finde ich Liebesmaschine?“, „tinte macht flecken“ und „pinkelbaum“ übernehmen. … aber nicht mehr heute. Aber bald. Doch erst mal muss ich das verkraften. Und außerdem ist Freitagabend! Ein schönes Wochenende! 

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Recommended: Bären und Gebären

Google hat sein Interface überarbeitet, um mehr wie das neue iOS 7 des IPhones auszusehen, das seine Gestaltung revidiert hat, um mehr wie das Android Betriebssystems auszusehen, das von Google entworfen wurde… kurz gesagt: Alle Menschen sind gleich und nun sind es auch die eckigen, bunten Symbole auf ihren Handys. Naja, so ganz gleich dann doch nicht. Denn nicht nur mobil, sondern auch im Chrome-Browser auf meinem Rechner  habe ich nun eine Menüdarstellung in mobil gewohnter Kompakt- und Eckigkeit, die versprochenermaßen genau meinen Bedürfnissen und Gewohnheiten entgegen kommen soll.

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Tatsächlich ganz individuell ist, was sich dahinter versteckt. Individuell, aber für jemand anderen als mich.  Oder doch? Denn als ich dann entzückt von der Neuigkeit einer Neuigkeit auf den Button „Play“ klickte, bekam ich eine Liste mit Spielchen… und darüber stand der Satz „Recommended for you!“. Auf Grundlage welcher Daten definiert Google dieses „You“?

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Unter der Überschrift befinden sich AUSSCHLIEßLICH (!!!) Apps, die was mit Babys zu tun haben. Daraus schlussfolgere ich, dass Google entweder meinen kürzlich verstrichenen neunundzwanzigsten Geburtstag verpennt hat und denkt ich sei noch selbst ein Baby, mir ein Kompliment machen will, dass ich noch babytaufrisch aussehe, trotz meines Alters (clever! Sehr clever, Google, altes Haus!) oder Google auf Grundlage irgendwelcher Daten, denkt, ich hätte oder wünschte mir Kinder. Ich wünsche mir ja vieles. Gerade zum Beispiel mehr Kaffee, aber Kinder, …. Ähh..nee, lieber noch mehr Kaffee. Kinder sind niedlich, aus der Ferne, wie Grizzlybären, aber man muss ihnen nun nicht zu nah kommen, zumindest nicht unbewaffnet. Gebärfähigkeit führt nicht als unausweichliche Kausalkette zum Gebären! Aber Google zu Folge dann doch irgendwie zumindest zu Bären, denn knapp unter den Babyapps, kamen folgende Vorschläge:

Ein Bärenjagdspiel, bei dem ICH die Gejagte bin.

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Ein Bärenkampfspiel, in dem Bären miteinander in den Ring steigen, um sich gegeneinander in die pelzigen Fressen zu schlagen.

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So richtig sagen mir Googles Spielchen nicht zu, aber vielleicht basieren die Rekommendationen an dieses „You“, das nicht ich bin, auf einer Instanz, die meine Netzaktivitäten überwacht und mich auf eine Zukunft vorbereiten will, in der ich von Bären und/oder Babys gejagt werde, oder kurz: Jetzt mit fast dreißig, sollte ich öfter laufen gehen. Mehr Sport. Aus immerabgelenkt wird immer auf der Hut! Ich hab’s jetzt verstanden! Danke, Internet. Nächstes Mal bitte konkretere Zeichen!

 

 

Man muss auch nicht immer antworten…

… zumindest nicht, wenn in der Frage Ikea und Porno vorkommt.

Empathie gilt ja aktuell allgemein als positiv. Aber wenn man versteht, was Googlenutzende Sucher eigentlich wollten, als sie mit ihren Suchanfragen auf mein Blog gespült wurden, dann fängt man an, die eigene Informationsspeicherung zu hinterfragen. Man merkt sich ja immer nur das Merkwürdige und Geschmacklose und so liegt in meinem Kopf zu viel Unnützes rum, das man nicht als Wissen bezeichnen dürfen sollte. Dank dieses Übermaßes an Übelkeiterregendem, kann ich den verlorenen Seelen da drinnen im Netz aber helfen. Könnte ich. Wenn ich wollte, es nicht Sonntag wäre und draußen ENDLICH die Sonne scheinen würde. Darum gibt’s keine Immerantworten-Sprechstunde heute. Ihr seid auf euch gestellt! Werdet erwachsen, sucht euch nen Job, verdient Geld und kauft mein Immerantworten-eBook.

Aber damit sich die Täter betroffen fühlen, gibt’s zumindest eine unkommentierte Liste der Besuchersuchen von immerabgelenkt:

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Zufall oder Fügung oder doch einfach ein Eis?

Jetzt ist es offiziell und verifiziert – ich habe den Beweis – die Maschinen haben übernommen. Denn gerade, als ich darüber nachdachte, ob ich nicht mal wieder eine Immerantworten-Sprechstunde abhalten sollte, sah ich DAS:

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Es ist soweit! Fragen beantworten sich von selbst! Wenn das kein Zeichen für die Übernahme der Welt durch die Maschinen ist, dann…dann…. ja, dann ist das kein Zeichen für die Übernahme der Welt durch die Maschinen. Kritiker mögen rumnörgeln, dass EIN solcher Fall reiner Zufall sei, deswegen nennt man sie ja Kritiker. Tatsächlich ist das so, als wenn man sagt, ich werfe eine Münze in einen Brunnen und wünsche mir ein Eis und an der nächsten Ecke ist eine Eisdiele. Dann denkt man die Münze ist Ursache der Wirkung, kann sich aber kein Eis kaufen, weil man ja grad sein ganzes Kleingeld in den beschissenen Brunnen geworfen hat. Folglich gibt es keine tatsächliche Korrelation zwischen Brunnen, Wunsch und Eisdiele, sondern nur Zufälle. Und in der Tat war auch diese sich selbst beantwortende Suchanfrage wohl eher die Ausnahme als ein Zeichen für eine höherentwickelte Macht. Für Google-Sucher, die es mit Fragen wie „Heiratsantrag Zwiebel“ her leitete, gibt es darum keinen Gott (aus der Maschine) sondern nur mich. Immer bleibt alles an mir hängen…. Boah, aber gut. Ich hab tatsächlich grad Zeit. Also her mit den fehlgeleiteten Suchbegriffen. Kommt rein, fasst nix an und stellt eure Fragen. Ich erbarme mich. Ausnahmsweise. Und nur heute. Bis ich was bessere finde, das ich heut abend noch unternehmen kann.

„Bilder Sex Brückenpfeiler“ – Sexbilder finden sich tendenziell häufiger im Internet als an Brückenpfeilern. Dennoch kannst du dich dort gerne rumtreiben in der Hoffnung selbst derartige Aufnahmen zu machen. Dass du samt Kameraequipment heil nach Hause kommst, damit würde ich dann aber eher nicht rechnen.

„geile titelbilder für facebook“ – Lassen sich auch eher unwahrscheinlich unter Fahrbahnüberquerungen machen.

„die pinkeln“ – Nicht nur die pinkeln, sondern die auch und ganz offen, du höchstwahrscheinlich ebenfalls. Pinkeln ist weiter verbreitet als man meinem mag. Angeblich ist es sogar irgendwie gesund, wenn auch lästig. Denn meistens muss man dann, wenn die Schlange vorm Klo am längsten ist.

„gespaltener Penis“ –  Kann Ursache oder (Neben-)Wirkung einer gespaltenen Persönlichkeit sein. Womit wir dann wieder beim Ausgangsproblem sind. Was kam zu Erst? Huhn, Ei, zu viel Alkohol, oder der Kumpel, der meint ein Youtube-Video qualifiziere ihn für chirurgische Eingriffe? Vielleicht sollten wir lieber nach diesen Fragen Googlen! Wirklich! Ich mach das jetzt. Ich löse das Rätsel. Und schließe darum die Praxis doch direkt wieder.

Außerdem will ich ein Eis.  Und wenn ihr mehr Antworten wollt, könnt ihr einfach mein Immerantworten-Ebook runterladen!

Titel, Themen und eine Kuh namens Titen

Bücher unterm Bett

Eine Woche später. Und noch immer lautet mein Status: Ich sollte mehr Bücher schreiben. Jajajajaja…. Ich schreibe ja schon! Also ich versuch’s! Aber so ein Buch, das ist ne große Sache! Da setzt man sich nicht einfach hin und schreibt und dann hat man auf einmal ein Buch in der Hand. Nagut, beim letzten Mal war’s so. Aber das war ja auch das ERSTE MAL! Da war das noch aufregend und packend und ich konnte mich gar nicht davon losreißen und dann war’s auch schon vorbei. Buch fertig. Kippe, bitte. Und was folgt dann? Dann folgt das: „Achja, ich müsste wohl mal wieder. Ach, schon so lange nicht mehr? Puh, ich dachte, erst vorgestern…ach, das war letzten Monat. Hmm, ja dann. Dann ist wohl mal wieder an der Zeit. Tja.“ Und dann bügelt man doch erst mal die Wäsche und verschiebt es auf morgen. Den Morgen nach dem Morgen nach dem Übermorgen. Weil man muss ja in Stimmung sein.

Manchmal wird’s dadurch besser, dass man sich vornimmt, was Neues auszuprobieren. Statt der Fortsetzung von „Beziehungsstatus: Verliebt in facebook“ schreib ich also erst mal anderes. Raus aus der Routine. Wer fleißig mitliest, weiß, dass ich Bücher nach Suchbegriffe auf diesem Blog benenne. Um ein Haar hätte Beziehungsstatus: Verliebt in facebook darum Freiporno geheißen. Vielleicht sollte ich dieses Buch jetzt erst mal schreiben? Oder ein anderes, den Suchbegriffen folgend. Statt Immerantworten schauen, wir uns darum doch heute mal genauer an, was man aus den Suchen, die Leserinnen und Leser hierher brachten literarisch generieren könnte:

Wie wäre es zum Beispiel mit dem Titel „Kuh Titen“? Das klingt doch nach einem schönen Kinderbuch. Die Kuh Titen und ihre Abenteuer. Tag 1. Wiederkäuen. Tag 2. Wiederkäuen. Tag 3. Wiederkäuen. Tag 4. Hilfe, die Bullen kommen!

Gut, vielleicht noch nicht ganz das richtige für den Pulitzer Preis. Was gibt’s noch im meiner Suchstatistik? „Naja, so ganz ist es nicht“. Ein makabrer Coming of Age Roman über einen Jungen, der versucht sich die Frau seiner Träume im Stil von Frankensteins Monster einfach selbst zu basteln. Dank seiner fehlenden handwerklichen Fähigkeiten (welcher kleine Junge lernt heute denn noch Sachen zusammen zu bauen??) fällt Miss Geschick nur leider immer wieder auseinander…. Und…ach, vergesst es…. Dann doch lieber Freiporno. Oder ein Sachbuch! Das hier klingt doch sachbuch-Spiegel-Bestseller-verdächtig: „Lohnt sich Fuckbuck“  Die erste wirklich sinnvolle Nettonutzen-Analyse sozialer Netzwerke. Ich sehe schon die Pressestimmen dazu: Zu viele Zahlen, zu wenig Zweisamkeit! Damit konnte niemand rechnen!

Nein, auch das wäre nicht MEIN Buch. Also doch zurück zu „Kompliziert“, der Fortsetzung von Beziehungsstatus: Verliebt in facebook, in der keine der Figuren aus dem ersten Teil wieder auftaucht, die nicht IN Facebook spielt und in dem die Geschichte aber dennoch weiter geht! Immer noch besser als Kühe, Kinder oder Kosten-Nutzen-Aufstellungen.

Erst Single, dann schwul, dann tot. Der Weg zur Prominenz.

Gestern fühlte ich mich noch flau und frühlingsvermissend, heute geht’s mir glamourös promiös! Denn die liebenswerte Bücherherz, die mich vor einiger Zeit schon zu Freudensprüngen anregte, als sie mein Buch lobte, stellt sich nun auch noch Google-Suchanfragen zu meiner Person und beantwortet sie freundlich und geduldig. Denn Juliane Ungaenz betreffende Suchanfragen landen nicht mehr direkt bei mir. So trieb es doch tatäschlich einen „Juliane Ungaenz Single“ Suchenden zu Bücherherz, genau wie jemanden dessen „Beziehungsstatus verlieb in Juliane“ lautete. Auf die Suche nach meinem Beziehungsstatus folgt sicher bald, die Suche danach ob ich schwul bin und dann die nach meinem Tod und damit bin ich, gemessen an den offiziellen Regeln des Internets, berühmt!

Na endlich!

Ab jetzt kann ich in Ruhe von meinem Thron herabschauen auf das, was über mich gemunkelt und berichtet wird und dem Volk ab und zu, zu meiner und seiner Belustigung, ein Krümchen hinwerfen, wie zum Beispiel das Immerantworten-eBook, das bald fertig wird. Vielleicht sollte ich Bücherherz als Personal Assistent einstellen. Das Suchanfragen-beantworten macht sie schon sehr fein. Aktuell fehlt dafür leider das Budget, aber dann muss ich eben die Steuern anheben! Einen Pressesprecher brauche ich auch unbedingt. Und einen Stylisten. Und jemanden, der mir meine Schuhe nachträgt und jemanden der mir die Fusseln aus dem Bauchnabel popelt. Zeit für eine deftige Steuererhebung. Liebe Blogleserinnen und Blogleser, ich bitte zur Kasse! Und wenn ich bitte sage, meine ich fordere! Die Stelle des Buchhalters sollte ich dann auch schnell besetzen… der teilt euch dann die weiteren Informationen mit. Wirklich, mit so etwas kann ICH mich doch nun wirklich nicht mehr beschäftigen! Nicht in MEINER Position!

Vielleicht lässt euch dann auch jemand Neuigkeiten zum Immerantworten-eBook zukommen. Ich muss jetzt erst mal an meiner Arroganz arbeiten und winke ein bisschen vom Balkon!

PS: Da ich auch noch keinen Fotografen hab, der mich beim Royalitätüben ablichten kann, musste ich improvisieren. Noch muss ich das selbst machen…noch! Die Krone und damit die Bildrechte stehen eigentlich auf http://www.museumswelt.eu/…

Juliane Ungaenz König des Internets

Immerantworten immer länger…vielleicht bald abendfüllend

Ich tippe. Eifrig. Täglich. Ne Menge. In Überlichttempo. Aber in letzter Zeit zu wenig hier. Das würde ich gerne ändern, ganz flott, aber so schnell kann ich das nicht. Tut mir leid. Aber was erwartet ihr auch von einem immerabgelenkten Blog? Mal ehrlich! Und jetzt guckt nicht so bettelnd. Nein. Ich kann auch heute nicht. Es ist viel zu tun. Anderswo. Bei www.cotier.de, aber auch in vielen anderen Betrieben, für die ich aktuell Texte schmiede. Wenn ihr mehr von mir lesen wollt, müsst ich mein Buch kaufen. So ist das grade. Und das Buch ist auch lustig und ganz ähnlich dem Blog und ganz schön persönlich und achja, für die täglich vielfach hier angekommenden Google-Sucher, JA IN DEM BUCH STEHT NE ANLEITUNG ZUM HEIMLICHEN ÄNDERN DES FACEBOOK BEZIEHUNGSSTATUSES. Step by step. Japp, extra für dich! Und dich! Und dich! Und di…ähm…ganz sicher, dass du deinen Beziehungsstatus heimlich ändern willst? Mal ehrlich, DU denkst, dass du noch was Besseres finden kannst???? Naja…gut, wenn du meinst. Ja, dann viel Glück damit. Tzz…..manche Leute…tzz tzzz tzz…unfassbar.

Aber apropos Suchanfragen und Google, im April werde ich mir Zeit nehmen. Will ich zumindest. Plane ich. Und dann will ich aus Immerantworten was GROßES machen! Was Richtiges! Ja, seht ihr. Es wir doch besser mit der Ablenkung. Ich mach ein Immerantworten eBook, mit mindestens 100 Seiten lustigen Antworten auf bekloppte Suchbegriffe, mit denen Verwirrte, Verliebte und Selbstüberschätzende. (Ändere deinen Beziehungsstatus nicht heimlich!! Ehrlich! Ihr zwei passt zusammen! Wie Karies auf Zahnhals!).

Dazu nehme ich mir dann auch alle Suchbegriffe vor, die ich bisher aussortiert hab und falls die eine oder andere Bloggerin oder der eine oder andere Blogger auch Suchgedöns hat, über das er sich nur wundert bisher, könnt ihr es mir gerne zuschicken und ich antworte auch darauf. Ausführlich. In Ruhe. Und in eBook-Format.

Also gerne her mit den Suchstatistiken an info@brand-satz.de

 

So und jetzt muss ich weiter und ein paar Leute davon abhalten , heimlich irgendwas bei facebook zu ändern. Klickt euch nicht in euer Verderben!! Das ist nur der Frühling mit seinen Hormonen! 

Immerantworten auf fremdem Terrain

So langsam hat Immerantworten eine feste Stammkundschaft. Eine Riege Verwirrter, Verirrter und vermutlich Besoffener, die schon morgens vor meinem Wartezimmer rumlungern und darauf warten, dass die Türen endlich aufgehen und ICH mich ihrer Leiden und Suchverfehlungen annehme. So nett diese Vertrautheit ist, so wenig unablenkend ist es für mich dann doch zum 200tausensten Mal zu beantworten, was es heißt, wenn jemand bei Facebook „Kompliziert“ als Beziehungsstatusoption auswählt. Darum ist heut keine Sprechstunde für Stammkunden. Sorry Leute, macht mal nen Tag Urlaub. Baut nen Schneemann, statt an euren digitalen Profilen rum!

Damit die Sprechstunde aber deswegen nicht ausfallen muss, gibt’s FRISCHFLEISCH! Haja! Neuware, quasi. Susanne von http://hilfefuermiranda.wordpress.com/, war so freundlich, mir einen erschütternden Einblick in ihre Suchstatistik zu gewähren und bat mich um Hilfe für diese fehlgeleiteten Seelen. Gut, gut. Kommen Sie herein. Was haben Sie gegoogelt, das sie zu Hilfefuermiranda schickte, die mit sowas nicht helfen konnte/wollte. Ja, Moment, einer nach der Reihe. Das sind die Spielregeln hier. Sie, da! Mit Ihnen fang ich an. Also, was ist das Problem?

„Verwüstetes Haus mit Katze“ – Ordnung ist ja relativ. Vermutlich wollte die Katze nur ein wenig rearrangieren, das Haus Feng Shui gerecht machen. 8 von 10 Katzen haben einen besseren Geschmack als ihre menschlichen Mitbewohner. Ja, wirklich. Am besten, Sie lesen ab jetzt regelmäßig Cotier.de, das Lifestyle-Magazin rund ums Tier!

Nächster!

„Nackter Mann auf Pferd“ – Macht sie auch nicht schneller. Das Gewichtslimit eines Jockeys liegt irgendwo knapp vor 60 Kilogramm. Wenn Sie da drüber liegen, kommen Sie auch nackich nicht schneller ins Ziel. Zumal sich das Pferd dann für die schämt und vermutlich auf halber Strecke aus Scham hinter einen Busch springt. Und jetzt ziehen sie sich wieder an! Das Pferd können Sie hier lassen, dann brauch ich später nicht die Bahn nehmen. Tschüss.

Nächster!

 „Menschen schlachten“ – Zu Fett. Laut meiner Personal Trainer hab schon ich nen Fettgehalt von 28 Prozent, und ich bin eigentlich ganz herzeigbar! Außerdem sind Menschen viel zu ungesund. Mal ehrlich. Wissen Sie, wie viel Toxide und Antibiotika in so einem Menschen stecken. Das ist auf KEINEN Fall Bio. Aber sowas von nicht. Nein, auch nicht, wenn er vom Land kommt. Ey, und gucken sie mein neues Pferd nicht so an. Pferde werden auch nicht geschlachtet! Raus hier! Und werden Sie Vegetarier und schlachten Sie sich ein Tofu-Schnitzel!

Nächster!

„Anwalt: Ein Pferd ist ein Sportgerät“ – Sieht dieses Pferd etwas aus wie ein Cardio-Gerät? Hat es Pedale? Stehen in Fitnessstudios aufgereiht Pferde vor Fernsehgeräten? Na, also. Das Pferd hier ist reine Deko!

Nächster!

„Aufgehängt an Titen“ – Und bei dieser Akrobatik ging dann das zweite T verloren, oder was? Mannmannnmannn…

Nächster!

„Sie liegt mir zu Füssen“ – Während sie an ihren Tit(t)en aufgehängt ist? Wow. Das klingt dann doch verdammt sportlich. Aber dann sind Sie hier falsch. Da hinten geht’s zum nächsten Zirkus. Rechts zur Tür raus, dann wieder rechts, die Straße lang und dann zweimal links abbiegen.

„Hühner im Zirkus“ – Mann, heut muss ich auch alles wiederholen. Also nochmal, Rechts zur Tür raus, dann wieder rechts, die Straße lang, ja bis zum ENDE und dann zweimal links abbiegen. Bitteschön. Tschüss.

Und der Rest, ach wisst ihr was, geht doch auch einfach in den Zirkus. Ob On- oder Offstage muss wer anders entscheiden. Ich schwing mich jetzt auf den Gaul und reit heim. Feierabend. Adieu!

Es wird Zeit, dass jemand eine Pille gegen dumme (Googlesuchan-)Fragen erfindet

immerabgelenkt sprechstunde

Es gibt sie immer wieder. Diese Situationen, in denen man wegsehen und weitergehen sollte, aber man kann nicht. Man muss glotzen und staunen und wenn man so wie ich veranlagt ist, so dass man seine Klappe am falschen Ort zur falschen Zeit nicht halten kann, dann muss schnell ausweichen können…oder schnell auf irgendwen, der neben einem steht deuten und „War ich nicht“ nachschieben. Aber manchmal betrifft es einen direkt. Manchmal ist man Teil des Unfalls, irgendwie unbeteiligt doch mitverantwortlich für das Desaster. Aber nein, nein, nein…es ist diesmal keiner gegen ´ne Laterne gerannt, weil er mir hinterher geguckt hat. Es ist Winter, da trage ich Mütze und man sieht die blonden Haare nicht. Damit trägt die Kälte entscheidend zur Verkehrssicherheit in meiner Stadt bei.

Es geht um die Totalschäden, die in den letzten Wochen, über Google und Bing, auf immerabgelenkt gelandet sind. Die Immerantworten-Sprechstunde wird langsam zur Notfallambulanz. Kinder, was macht ihr denn nur im Internet? Ständig verlauft ihr euch, stoßt irgendwo gegen und haut euch dabei die Schädelplatten ein. Und dann soll ich das wieder zusammenflicken. Mannnmannmann, dabei hab ich doch grad soooooo viel zu tun. Aber gut, also ein schneller Immerantworten-Notdienst, bevor noch einer umkippt. Du da mit dem großen Verband, du bist als Erster dran! Was ist dein Problem/deine Google-Suche-die-dich-hersandte?

„Ohne Vagina geboren“ – Gratulation, es ist ein Junge. … Nächster!!!

„Tannenbaummuster am Rücken“ – Das Winter-pendant zum Sommerphänomen „Stuhl am Rücken/Bein“, das bekanntlich davon kommt, wenn man sich im Sommer, leicht bekleidet, mit partiell nackter Haut auf optisch attraktiv wirkende Ratanterrassenmöbel setzt. Spätestens nach einer halben Stunde hat sich das Muster eingeprägt, wie die Stanzung auf einer edlen Visitenkarte. Je nachdem, was zu erkennen ist, ist das schlimmstenfalls emblematisch, aber nicht weiter problematisch. Im Gegensatz zu den Gartenmöbeln, die man nur im Sommer rausholt, ist der Tannenbaum im Dezember/Januar Wohnzimmer aber funktional eher als Dekoration, statt Sitzgelegenheit beabsichtigt. Zur Vermeidung der Symptome empfehle ich darum „Auf dem Sofa sitzen“. Ja, ich schreib dir dafür ein Rezept. Nein, eine Krankmeldung nicht. Nächster!!!

„Aggronyme“ – Ist wenn du statt F*** Y**, FU schreibst. Oder statt A***** nur A. Das versteht aber kein Mensch und wenn man Leute schon beleidigt, dann sollten sie das auch merken. Und jetzt VP dich, du kleiner HS! ….Mannmannmannn…Noch jemand?

„die kennt alle deine Geheimnisse oder?“ – Japp, tue ich. Apropos, Schutzgeld für diesen Monat schon gezahlt?

„darf meine Bank Dispo sperren?“ – Ja darf sie. Meine Rechnung musst du aber dennoch bezahlen. Also hör auf solche Sachen im Internet zu suchen und such dir ´nen Zweitjob! Und ´nen Drittjob. Der Immerantworten-Sprechstunden-Service ist teuer! …. Noch jemand mit Problemen und Barzahlung?

„Champus Bilder“ – Das Edel-Alkoholiker-Äquivalent zum Food Porn – Champagner Porn. Entweder auf den Seiten der großen Marken, Veuve, Pommery, Moet, etc. Oder „LIVE“. Jaaaa, das gibt’s!!! Nicht hier in Deutschland. Aber in Frankreich. In der Champagne! Und wenn du dich schon mal auf den Weg dahin machst, bring mir doch auf welchen mit. Pommery ist meine Marke! Dankeschön. Rechnung gibt’s aber dennoch! … Sonst wär der Champagner ja Bestechung und bestechen lass ich mich nicht, beschenken aber gerne. … So, noch jemand im Wartezimmer?

„Juliane Ungänz Alter“ – Pardon? Also bitte. Ich bin ich einem Alter, in dem man nicht mehr nach meinem Alter fragt! Alter, was ne dreiste Frage! Unverschämtheit. Alter…tz…alt…ich??? Tzz. Die Sprechstunde ist damit geschlossen für heute. Ich brauch mehr Schönheitsschlaf. Und nen Termin bei der Kosmetikerin. Und was gegen Falten. Alter….mannnmannnmann….

 

Noch einmal schlafen. Oder wach bleiben und Immerantworten lesen

Morgen wird gestern zu morgen. Denn Silvester an einem Montag, das ist quasi eine Wiederholung des Samstag direkt nach dem Sonntag, ein kalendarisches Wunschkonzert. Und weil die Zeitrechnung mich wohlwollend stimmt, gibt’s hier und heute noch eine letzte Immerantworten-Sprechstunde für 2012, bei der ich mich den häufigsten Googlesuchbegriffen, die Verirrte und Verwirrte auf immerabgelenkt.de trieb, widme und auch eben denen, die ihr lieber gar nicht erst bei Google hättet eingeben sollen. Solche Dinge wie „Glas fast leer“. Da schenkt man nach und tippt nicht auf der Computertastatur rum! Ohne diese Basic Skills der Gastgeberei wird das morgen auch nix mit der Silvesterjause! Mannmannnmannn…aber zuerst zu den Top 5 Suchbegriffen des JAHRES! Und damit zu möglichen Titeln für folgende Bücher. Denn das Jahr begann, wie wir uns ALLE erinnern, die wir aufpassen und brav unsere Hausaufgaben machen…was? Wer ist hier neu? Aha. Schätzchen, die hast noch knapp 36 Stunden, um den Stoff nachzuholen, dann schlägt‘s zwölf! Also weg mit den müffelnden Raketen und Knallern und büffeln, büffeln, büffeln….Und damit zurück zu euch, den Langzeitleserinnen und –lesern, „Beziehungsstatus: Verliebt in facebook“ hieß ja eben so, weil dies der häufigste Suchbegriff war, der zu meinem Blog führte. Namensgebung war selten so einfach und so treffend. Sollte ich meinen Traum von der Riesen-Chinchilla-Zucht irgendwann wahr werden lassen, werde ich die Tierchen nach gleichem Schema benennen.

Aber nun endlich, zu den TOP 5 Ablenkungssuchen des Jahres 2012:

5. „Immerabgelenkt“

4. „Facebook Beziehungsstatus Verliebt“

3. „Beziehungsstatus“

2. „Freiporno“

And the winner is…….auf Platz eins „Kompliziert“!

So, die Liste hängt im Wartezimmer der Immerantworten-Sprechstunde, da können sich die Freaks mal ein Suchwörtchen abgucken, während sie sich setzen und ich einzeln aufrufe. Kommt rein, kommt rein, was treibt dich her?

„Konfuzius“ – Schon wieder. Ja, der schickt hier ständig Klagende vorbei, seit er sich zur Ruhe gesetzt hat. Mein Rat für deine Lebenslage? Immerabgelenkt sagt: Das wird nix mehr, vergiss es einfach, gib es auf, begrab deine Hoffnungen und guten Rutsch ins neue Jahr. Tschüss.

Stecken wir den Kopf mal ins Wartezimm….oh wow, mit so enormen Ansturm hatte ich nicht gerechnet. Hoffentlich schaff ich das noch in diesem Jahr. Ähm…du da! Mit dem Grinsen und den geweiteten Pupillen. Reinkommen! Was liegt dir auf dem Herzen?

„Verliebt in Kollegin“ – Ach, wie süß, aber so lange ich nicht diese Kollegin bin, kann ich da nicht helfen. Sollte ich es sein: Danke. Sehr nett. Aber ohne Kaffee oder Schokolade erkenne ich keine Liebeserklärung an.

Nächster!

„Zöliakie“ – Gut, das du’s sagst! Das hätt ich ja fast vergessen zu erwähnen. Danke. Heyyyyy, Mister Verliebt in Kollegin: Vor dem Schokikauf bitte Allergien checken! In meinem Fall: Keine Nüsse, kein Soja und bloß nix mit Keks! Gut, dass das jemand erwähnt hat. Danke und jetzt raus und sagt dem nächsten, er kann reinkommen.

„liegen nackt“ – Ja, man kann nackt liegen. Oder angezogen. Auf dem Bauch, auf dem Rücken, auf der Seite, mit geschlossenen oder geöffneten Augen. Liegen ist eine unglaublich vielfältige Beschäftigung, die bisher leider NOCH nicht als Olympische Disziplin anerkannt wurde. Aber das kommt spätestens 2013. Denn ich habe gehört, aus INSIDERKREISEN, das Liegen sich immer weiter ausbreitet. Jeder zweite Deutsche gibt, unbestätigten Studien zu Folge zu, schon mal gelegen zu haben. Hammer! Ja! Das sind Erkenntnisse. Und jetzt steh wieder auf und mach Platz für den nächsten.

„Studium liebe gestehen“ – Auch das klingt nach einer exzellenten Idee! Liebe Gestehen sollte ein Studienfach werden. Mit Bachelor und Master, mindestens. Liebe Gestehen erfüllt alle „Inter“-Attribute, die im akademischen Fachsektor grad trendy sind. Interkulturalität, Interdisziplinarität und Internet. Sehr gut. Schreib schon mal ein Modulhandbuch dafür!

Wer ist sonst noch da?

„Siri dazu bringen, dass sie einen Prinzessin nennt“  – Als Prinzessin wird man geboren und nicht von einem Apple-Produkt gekrönt. Oder man heiratet einen Prinzen. Aber da ich bei den Royals nicht auf dem laufenden bin und aristokratische Dynastien als Regierungsform ablehne, sage ich kurz und knapp: Nö. Kind, wenn man dir einen Namen gab, nutze ihn!! Außer er lautet Jaqueline. Dann benenne ich dich gerne hier an Ort und Stelle um, in …Freiporno. Pardon. Das ist auch ungünstig. Aber wie oben erklärt, folgt mein Benennungsprozess nun einmal meinen Blogsuchbegriff. Und besser als Prinzessin ist das immer noch.

Nächste!!

„bitte macht, dass es aufhört!!!“ – Gutes Stichwort. Feierabend! Der Rest muss bis nächstes Jahr warten. Außer du der mit dem Bügelbrett gekommen ist, du kannst mir grad noch mein Silvesteroutfit aufbügeln!

Dem Rest wünsche ich einen guten, leuchtenden, unbeschreiblich fabelhaften Rutsch!! Und zum Thema „Liebe Gestehen“…dazu eignet sich Silvester übrigens ganz großartig! Mir gefällt die Idee so gut, dass ich neben Immerantworten daran denke, im nächsten Jahr die Rubrik „Immer-Liebe-Gestehen“ zu starten. Probanden sind herzlich willkommen!

Aber erst mal Tschüss und alles Gute!

Immerantworten aus der Ferne

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Nachdem ich den Weltuntergang in der letzten Woche für erledigt erklärt habe, bin ich in den Urlaub gefahren. Was soll man denn auch sonst tun, nach dem Ende der Erde? Sollte jetzt aber doch am Freitag Apokalypse sein, hebt mir bitte ein Stück auf, bis ich wieder da bin. Da aber trotz meiner Auszeit ständig Irrgeführte mit akuten Suchbegriffsymptomen bei mir landen, mach ich heute mal Immerantworten-Fern-Sprechstunde. Und schon klingelt das Telefon. Bonjour, was kann isch für sie tun?

„Resistancevert“ – Alors, alors, das passt hervorrragend zu meiner aktuellen Frankophilie. Resistencevert würde ich mit w geschrieben, als die Schwelle zum Ausrasten interpretieren. Vert heißt aber im französischen grün, plus die Resistance, also den Widerstand… (ja, immerabgelenkt ist Mehrsprachig…ihr solltet man die arabische Sprechstunde besuchen! Ha! Da kommen Fragen!…aber zurück zum fast-französischen Fall)…ist das dann wohl eine Öko-Widerstandsbewegung. Find ich gut. Google ich auch gleich mal. Moment. Ja, dran bleiben. Bitte warten. Das Netz hier ist noch langsamer als die Deppen auf’m Aufängerhügel. ..

Aha. Ja, ich bin wieder dran. Wie es aussieht gibt es die Resistance Vert noch nicht als eingetragene Gesinnung. Gründen wir sie also. Im Beisein aller Lesenden, verkündete ich hiermit die Gründung der Grünen-Gegenwehr. Unsere Ziele sollten auf jeden Fall Bio und Öko sein, genaueres könnt ihr euch ja noch ausdenken. Meinetwegen können wir auch was mit Grünflächen machen…das liegt jetzt bei euch. Wie erwähnt, ich bin ja im Urlaub. So, tschüss. Gut, dann kann ich ja wieder auf die Piste.

Okay, okay, Telefon klingelt schon wieder. Dann aber flott, wenn der Lift oben angekommen ist, bin ich weg.

„briefe ins nimmerland myblog k.“ – Briefe ins Nimmerland kommen, meinen Erfahrungen mit der deutschen Post nach, genauso wenig an, wie an jedes andere gewünschte Ziel. Da meine Post meistens verschollen geht, könnte Nimmerland meine Adresse sein. Das Kürzel K. macht dann aber keinen Sinn mehr. Obwohl, wenn’s eh nicht ankommt…apropos, ankommen, ich bin gleich oben, also noch wer?

„gummibären muschi“ – Gibt es nicht, DENN…Gummibären sind weder männlich noch weiblich. Die extrem kurze Lebensdauer genügt nicht zur Ausprägung geschlechtlicher Attribute. Der Artikel DER vor Gummibär ist darum auch völlig fehlleitend und beruht auf der patriarchalen Hegemonie die unseren gegenwärtigen Diskurs dominiert…..und schon hör ist ein Tuten in der Leitung und alle hauen ab.

Works every time! Großartig. Dann kann ich ja jetzt….was? Warum klingelt es denn jetzt schon wieder? Nagut, noch einer, aber dann ist Abfahrt, für euch und für mich!

„auch hässliche mädchen brauchen einen schwanz“ – Seit wann ist denn ein Schwanz ein Schönheitsmerkmal unter Homosapiens? Eine Katze ohne Schwanz, oder ein Fuchs oder ein Eichhörnchen, die leiden dann doch optisch, aber Menschen sehen ganz okay ohne aus. Außer zu Karneval, da tragen Mann und Frau auch mal Schwanz. Oder Puschel. Aber schöner macht das auch nicht, das liegt doch meistens am Alkohol.

So und damit reicht es für die Fernsprechstunde von Immerantworten. Den Rest bearbeite ich, wenn ich wieder zu Hause bin. Schöne Vorfeiertage schon mal und sucht lieber Geschenke für eure Lieben, statt dumme Fragen im Internet!

Besonders schön, so zum Verschenken, ist zum Beispiel und auf jeden Fall und unbedingt MEIN BUCH!!!

Immerantworten: härter denn ever!

Hier ist sie wieder: Die Sprechstunde, Immerantworten, DAS ORIGINAL! Jawohl, „Originaaaall“. Denn inzwischen finde ich immer häufiger Ableger/Kopien/Me-Too-Varianten des Trends auf Suchbegriffe öffentlich zu antworten. Wenn ich von Blog zu Blog hüpfe, stoße ich derzeit auf jedem dritten auf derartige Artikel. Und das finde ich, das muss ich an dieser Stelle mal ganz ehrlich und offen rauslassen…ganz FABELHAFT!!! Ja! Wir machen das Netz schöner, hilfreicher und besser! Grandios! Und außerdem wird damit die Schlange der Bekloppten vor meiner Tür kürzer. Was eben dazu führt, dass ich mich spezialisieren kann. Den üblichen Freiporno-Suchern schreib ich einfach eine Überweisung und weg sind sie. Ich kümmere mich nur noch um die Härtefälle. Also los, Sie da, mit dem Huhn unterm Arm sind zu Erst dran.

Guten Morgen. Kommen Sie rein. Setzen Sie sich. Wo drückt’s denn?

„Eier in Muschi versenkt“ – Aha. Bei Pilzen in diesem Bereich hätte ich jetzt an die Kollegen von der Gyn überwiesen, aber Eier sind doch außergewöhnlicher. Besonders um diese Jahreszeit. Zu Ostern klingt das nach einem kreativen Versteck, aber jetzt ist doch erstmal Weihnachten. Möchten Sie mir mehr dazu sagen, wie es dazu kam?

 „nackt dachboden“ – Oh mann, also der Dachboden ist nun nicht der geeignet Ort, um verderbliche Lebensmittel aufzubewahren. „kühlschrank richtig befüllen“  – Ja eben, also die Eier gehören in die Tür, weit nach oben, nicht auf den Dachboden und auch nicht in den Genitalbereich.

„hilfe aber keiner hilft“ – Jajajaja, ich helf Ihnen ja schon. Also, nehmen Sie ein heißes Bad, richtig heiß, kochend, und bleiben Sie mindestens zehn Minuten drin. Bis die Eier hart gekocht ist. Dann sollte es sich entfernen lassen. Dazu gibt es bisher noch keine Forschung oder Studien. Sie betreten also wissenschaftliches Neuland.

„Tschaakaa“ – Genau, genau. Sehen Sie, den Spirit den es braucht, haben Sie schon mal. Und nun Tschüss, es warten noch andere Patienten.

Wer ist jetzt dran? Noch jemand mit Lebensmitteln in Körperöffnungen? Nein, gut, dann Sie da. Sie sehen leidend aus. Kommen Sie rein. Nehmen Sie Platz.

„was bedeutet bei facebook in beziehung mit aber ohne name“ – Oh für SOWAS bin ich doch Expertin! Korifäe! Dafür schreibe ich Ihnen ein Rezept. Die Lektüre von „Beziehungsstatus: Verliebt in facebook“, am besten 3mal täglich, nach den Mahlzeiten, sollte da schnell helfen. Falls nicht, kommen Sie nochmal wieder. Und ich schrieb Ihnen eine Fortsetzung, mit doppelter Wirkstoffdosis.

Das war nun einfach. Du da, jaaa du, mit dem Silberblick, du siehst verzweifelt aus. Komm rein. Was gibt’s?

„waffel eissen sex“ – ahaha… Das Küchengeräte als Erotikspielwerk entfremdet werden, hört man ja öfter. Oder Lebensmittel. …Irgendwie scheint die Küche einen Sexappeal auf Menschen auszuüben, den ich persönlich leider nur schwer nachvollziehen kann. Aber zu ihrem Fall, ganz konkret, gratuliere. Vielleicht haben Sie ihren Traumpartner in Form des Waffeleisens gefunden. Waffeln und Sex. Was wollen sie denn noch mehr???

NÄääächsster!!

„weltkarte gazastreifen“ – bitte garnicht erst hinsetzen, sondern gleich wieder umdrehen und ab zu Wikipedia oder wahlweise in einen Erdkundegrundschulkurs. Ciao!

Gut, gut, also alle mit doofen Fragen bitte direkt raus! … Ach, cool, dann kann ich ja früher Feierabend machen, als gedacht. Sehr gut. Ja, Sie da, Sie sind dann wohl der Letzte.

„ich muss dir was sagen“ –  Ja, bitte, dann mal los!

„sehen von mäusen, die nicht da sind“ – Ich bin da. Und nenn mich nicht Maus!

„glas fast leer“ – das hier ist ja auch keine BAR! Immerantworten und nicht Immerfreigetränk! Ich habe das Gefühl, dass diese Unterhaltung ins Nirgendwo läuft.

„beischlaf vollziehen“ – Du und ich? Never! Soweit geht meine Nächstenliebe dann doch nicht. Aber in der Küchenabteilung des nächsten Kaufhauses findest du vielleicht nen schicken Mixer oder ne gutgebaute Brotbackmaschine oder nen sympathischen Löffel. Guck doch da mal vorbei.

Und tu mir beim Rausgehen den Gefallen, das Schild wieder auf „Geschlossen“ zu drehen! Danke und tschüss.

Alligatore.Echse von Google

Man kann heute alles online bestellen, selbst Dinge, von denen man gar nicht wusste, dass es sie gibt und von denen man noch weniger weiß, wofür man sie gebrauchen kann. Vasen in der Form eines Panzers gehören dazu. Stiefel mit offenem Zehenbereich ebenfalls. Eine Popcornmaschine für zu Hause…eine POPCORN-MASCHINE???? Wow! Wie geil ist das denn! Natürlich BRAUCHT man die! Unbedingt! Wie kamen Haushalte bisher nur ohne aus! Ich brauche die! …Liebe Leserinnen und Leser, eine kurze Werbepause für euch…ich muss kurz der Konsumlust frönen.

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Ihr habt euch mal wieder wundgestupst? Überall rote und blaue Flecken ? Es gibt Hilfe! Heilmittel! Und zwar den besten Satire-Erklär-Erzählroman des Jahres „Beziehungsstatus: Verliebt in facebook“. Jetzt bestellen! Unbedingt! Auch präventiv anwendbar! Dieses Buch darf in keinem Lesenotfallkoffer fehlen!

Bei Risiken und Nebenwirkungen konsultieren Sie Ihre örtliche Bloggerin.

Zurück aus der Werbepause. Ich bin immer noch auf der Suche nach einem Alligator, den ich online bestellen möchte. Denn über Twitter erfuhr ich, dass dies wohl der neuste Trend wird. Google hat nen Alligator im Serverraum, also brauchen wir nun bald alle einen. Schon in wenigen Tagen werden lustige Alligatorenbilder Katzenbilder im Netz ablösen. Und schon jetzt ist es sauschwer noch einen zu kriegen. In meinem Umkreis bieten 4 Anbieter Krokodile an, also das Android-Pendant zum Alligator. Ich will aber ein Original! Kein Mee-Too-Produkt und schon gar keinen Fake aus Taiwan, der nach der Woche kaputt geht. Nach langer Recherche, fand ich nun einen amerikanischen Anbieter, der die Viecher für 90 Dollar anbietet. Es handelt sich dabei aber um „American Alligators“….hmm…dann brauch ich vermutlich für Deutschland auch noch nen Adapter. Aber immerhin Fedexen die die Echse. Hmm…Die Kundenstimmen auf der Webseite sind auch sehr positiv. „Coolest thing I ever bought online“ schreibt da tatsächlich einer. Hmm, hmm, hmmm, hmmm…ich bleibe skeptisch und warte popcornkauend vielleicht doch erst die nächsten Version ab. Vermutlich bräuchte diese noch unzählige Bug-Fixes und ich will keine Käfer zu Hause. Und die Farbvielfalt ist denn auch noch sehr eingeschränkt. Ich hätt meinen schon lieber in Weiß. Vielleicht leih ich mir erst mal einen und teste das. Hat zufällig schon einer von euch einen oder steht ihr noch Schlange?

Heute ausnahmsweise mal kein Sex…fast

Eigentlich war die immerantworten-Sprechstunde ja nur einmal monatlich geplant. Mehr zahlt die Kasse einfach nicht. Aber es wird Herbst und damit wohl nicht nur Erkältungszeit, sondern auch Hochsaison für kranke Googlesuchen. Gut, gut, dann drehen wir das Schildchen anner Tür halt doch nochmal auf OPEN. Schön inner Schlange aufstellen liebe Frauschaften und Herrschaften. Wir machen das jetzt nach Dringlichkeit. Akute Aussetzer bitte vor chronischen.

Kommen sie rein, gucken sie raus und zeigen sie mal her, was Google auf den Überweisungsschein geschrieben hat.

bondage hodensack“ — …oh…hm…nein, bitte ziehen sie sich wieder an, Suchworte zeigen hätte auch gereicht. Bei Knoten in der Brust hätt ich ne Empfehlung gehabt, Knoten um die Klöten geht da aber pathologisch vorbei. Kommen Sie doch andermal wieder, wenn weniger los ist…und ich umgezogen bin. Die neue Adresse? Jaja, die kriegen sie dann….als ob!!

So, gibt’s noch Fälle bei denen man nebenbei problemlos Frühstücken kann? Ja Sie? Na, dann kommen Sie rein.

männer y-chromosom gehirn“ — Ja, das ist wohl der Grund für diese verrückten Ideen. Wollen Sie auch einen Kaffee? Sie glauben ja nicht, was für ein Y-Chromosom hier eben war. Mannnmannmann… Da wundert man sich wirklich wie sich Y-Chromosom und Gehirn miteinander managen lassen.

Ist noch mehr Kaffee da. Noch jemand mit Männerproblemen? Dann immer rein.

manipulation um mann zu bekommen“ — Gute Frage meine Liebe. Madame Y-Chromosom und ich diskutieren grad über die kognitiven Kapazitäten der Herren und wir raten Ihnen, lassen Sie’s lieber. Das führt zu nichts Gutem. Aber wenn Sie unbedingt einen wollen, kenn ich da jemanden, der kommt schon mit Leine…um die Eier. Interessiert? Ja? Moment, ich muss mal kurz telefonieren.

So, Frühstück beendet. Jetzt schaff ich auch die Härtefälle wieder. Wer möchte?

käufliches ziegenfleisch“ — Der Metzger ist gegenüber. Ja, kein Problem. Kommt ständig vor. Tschüss und guten Appetit.

kaufliche liebe“ — sollten sie weder Vegetarier noch Veganer sein, könnte da ebenfalls der Frischfleischhandel gegenüber helfen. Ansonsten empfehle ich die Lektüre von „Beziehungsstatus: Verliebt in facebook“, können Sie direkt hier kaufen, Amazon

beziehungsstatus ändern facebook konsequenzen“ — also Ihnen empfehle ich auf jeden Fall mein Buch. Ich schreib Ihnen am besten ein Rezept. So damit gehen sie jetzt zu Amazon und holen sich das Buch. Dreimal täglich lesen, dann wird alles gut.

So, einer darf heut noch. Dann mach ich Feierabend. Wer ist noch da? Da, ja Sie Sehen bedürftig aus. Was haben Sie denn?

wohltätigkeitsbitte“ — Aha, na das hätt ich mir ja denken können. Nagut, weil heut Freitag ist, verschenk ich ein Exemplar der ersten Auflage von „Beziehungsstatus: Verliebt in facebook“, mit persönlicher immerabgelenkter Signatur.

Lass mir bis Montag einen Kommentar da, meinetwegen auch mit den Dingen, die du dich nicht getraut hast, bei Google einzugeben und dann entscheide ich ganz wohltätig Montagmorgen darüber, wessen Postadresse ich Anfrage.

Das ist nicht genug Altruismus? Dann stell dich doch nächstes Mal bei der AWO an und nicht an meiner Praxis!

Populärperverse Peinlichkeit

…auf die Google eine Antwort zu glauben kennt. Mich. :-/

Eindeutig sexuell-motivierte Suchbegriffe führten zu dem Umstand, dass aus immerantworten die Kategorie „Dazu-sag-ich-nix“-wurde. Aber das half den verlorenen, googlebefragenden Seelen auch nicht. Darum gibt’s nun, immerantworten reloaded. Japp, ich antworte auf eure Suchbegriffe. Ich bin zu gut für diese Welt und dieses Internet. Hachja. Also gut, Willkommen liebe Patientinnen und Patienten, wo tut’s denn weh?

woliegen die sehnenscheiden hand“ —- im Handrücken, auf dem und um das Handgelenk. Wenn du die Griffel ausstreckst und auf und ab winkst, merkst du sie. War’s das? Das war leicht. Rechnung kommt per Post.

Nächster!!!

kann man bei facebook beziehungsstatus verliebt machen?“ — Nein, leider nicht. ABER ich empfehle dir das Buch, den besten Unterhaltungsroman zu Thema zu kaufen. Beziehungsstatus: Verliebt in facebook, z.B. hier http://bit.ly/QBuN2e

Nächste!!!!

kind ist immer abgelenkt“ — Mama!! Ich hab doch gesagt, ich hab jetzt keine Zeit. Später. Jajajaja…Ja……..Hmm…Hm….Du, ich hab hier Menschen, die auf Antworten warten…Jajaja…Hmm….

Nächster!!!!

mitteilungsbedürfnis facebook wissenschaftliche“ — Bücher lesen, hilft auch bei der Grammatik. Z.B. das hier http://bit.ly/QBuN2e…sofern sie die 2. korrigierte Auflage schicken.

Noch jemand da? Ja? Na, dann kommen sie rein!

wie lange dauert eine hundeschwangerschaft“ — Da muss ich mal kurz nachschlagen….omg, Google empfiehlt dafür wirklich mich. Ich war noch nie Hund. Schwanger auch noch nie. Hmm…ein paar Wochen? Monate? Aber selbst, wenn ich es wüsste, wie lange wäre das dann in Hundezeit? Ähm…ja…also…ich glaub ihr Hund ist nicht schwanger, der ist nur pummlig. Ist ja auch bald Winter. Gut. Frage beantwortete.

Wer ist jetzt dran?

folgen von zu wenig sex“ — Betreibe lieber erstmal Ursachenforschung. Gründe für zu wenig Sex zu suchen, bringt dich eher weiter.

Nächster!!!

meine nachbarin nackt und besoffen“ — Ich wusste es!! Man kann doch in mein Fenster gucken. Shit. Die Praxis wird kurz geschlossen. Ich muss zu Ikea. Vorhänge kaufen.

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So, wer ist jetzt noch da? Gibt’s noch offene Fragen, Suchen, Probleme? Ja, nagut, dann her damit. Wir machen jetzt Gruppensitzung, damit’s schneller geht. Ich muss gleich heim und die Vorhänge anbringen. Wir gehen einfach reihum.

„pornos mitfahrgelegenheit“ — Der nächste Zug verlässt diesen Blog in 2 Minuten. Bitte steig auf.

„nackt aber mit brille“ — Ist ja wohl nicht nackt! Nackt aber mit Nagellack ist schließlich auch nicht nackt. Nur nackt, aber mit ungewaschenen Haare, das ist Bloßstellung in ihrer absoluten Nackigkeit.

„geschlechtsverkehr im bett intim bilder“ — Du, ich glaub ich hab da ne Mitfahrgelegheit für dich. Guck mal zwei Fragen weiter oben!

„geschenk zum 30 geburtstag für frauen“ — das beste Buch der Welt natürlich!!! Beziehungsstatus: Verliebt in facebook, z.B. hier http://bit.ly/QBuN2e