I need an Army! Oder doch Drachen? Oder einfach nur ein paar Gratisbücher?

Die letzte Folge der fünften Staffel von Game of Thrones ist ausgestrahlt, doch das Rad dreht sich endlos weiter, auch wenn ich mich anderen Hobbies widme. So überlege ich für SO SEIN WIE SIE eine Leserunde bei lovelybooks.de einberufen. Ein Rat bestehend aus Rezensenten, die für ein paar Freiexemplar meines Romans, ihre wertvolle Zeit und Energie widmen, klingt ganz großartig.

Doch zuerst machte ich mich schlau. Wie funktioniert lovelybooks? Sehr einfach: Einloggen, Leserunde-Button-Klicken, Freiexemplare verschicken und auf Rezensionen aka Aufmerksamkeit warten. Aufmerksamkeit ist die Münze unserer Zeit. Je mehr Leute über SO SEIN WIE SIE sprechen, desto mehr hören davon, desto mehr könnten es kaufen. Dafür müssen auch gar nicht alle Meinungen zum Buch positiv sein. Denn für alles, was irgendjemand scheiße findet, findet sich jemand, der es gut findet, nur weil es jemand anderes scheiße findet.

Das Internet lobt die Lovelybooks Leserunden. 165.000 Mitglieder ständen dort als mutige Söldner bereit, um das Thronrecht des meistbietenden zu erkämpfen. Und da liegt das Problem. Denn das Gesetz der lovelybooks-Thronspiele lautet: Von viel kommt viel. Das machte mir der Klick auf die Seite angebotener Leserundenexemplare deutlich. Während andere Autor_innen und Verlage normalerweise zwischen 10 und 30 Bücher verschenken, haut Heyne einfach mal 370 kostenlose Leseexemplare raus.

lovelybooks_Leserunde

Ein solches Heer, kann ich mir als Indie-Autorin nicht leisten. Aber ist das auch wirklich nötig? Reichen vielleicht auch 20 gute Männer (und/oder Frauen), die hier und da ein paar Feuer legen? Oder reichen 10, die eine Mauer hoch klettern können? Oder geht nichts ohne Drachen?

Ich brauche euch, liebe Blogleser und Blogleserinnen, wie können wir das Rad aufhalten?  Und kann mir jemand ein paar Dracheneier schicken?

4 Gedanken zu “I need an Army! Oder doch Drachen? Oder einfach nur ein paar Gratisbücher?

  1. Hey 🙂
    Ich kann bei lovelybooks aus Erfahrungen sprechen. Zwar nur als Leserin und nicht als Autorin. Aber vielleicht hilft dir das ja trotzdem 😉
    Ich habe schon bei einigen Leserunden mitgemacht und kann sagen: auch bei „nur“ 10-15 Lesern kam es in den meisten Fällen zu einem großen Austausch zwischen Lesern und Autor/in. Es wurde diskutiert, vereinzelt Stellen hinterfragt oder einfach mal nachgefragt, wenn etwas unklar war. Es macht auf jeden Fall unglaublich Spaß, dort mitzudiskutieren. Und ganz ehrlich: ich kann mir vorstellen, dass eine Leserunde mit mehr als 30 Leuten gar nichts mehr bringt. Dann melden sich doch nur dieselben zu Wort und die anderen freuen sich einfach über ihr Freiexemplar.
    Ich bin also schon der Meinung, dass man auch bzw. vor allem in kleineren Runden viel erreichen und erfahren kann.
    Liebe Grüße 🙂

    • Hey, vielen Dank! Es ist schön mal von jemanden zu lesen, der lovelybooks wirklich nutzt und nicht nur im Netz den 100sten PR-Beiträg, der Vorteile aufzählt. 🙂 Dein Kommentar ermutigt mich und so werde ich nun doch eine Leserunde starten. Ich bin gespannt, was passiert. 🙂 Vielen Dank!

      • Ach klar, gern geschehen 🙂 Ich finde es auch für mich als Leser interessant, weil ich dadurch sowohl mit anderen Lesern als auch mit dem Autor ins Gespräch komme. Es macht wirklich Spaß! 🙂

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