Ein Stück vom Knochen – der Kampf um den Online Heimtiermarkt

Seit ich meine Zeit www.cotier.de -bedingt haustierthematisch gestalte, teilt sich mein Freundeskreis. Auf der einen Seite sind die Hunde-, Katzen- oder sonstwasfürTier-Besitzer. Diesen Freundinnen und Freunden, die mein Haustier-Lifestyle-Magazin sehr mögen, steht die Riege derer gegenüber, die sich nicht für miezende, bellende, wiehernde oder piepsende Gefährten interessieren. Für Letztere bin ich aktuell eine echte Qual. Denn neben Haustieren, Produkten für Tieren, Ernährungsformen von Tieren, Kleidung für Haustiere und immer wieder Katzenbildern, Katzenbildern, Katzenbildern, gibt es für mich gerade wenig andere Themen, über die ich gleichermaßen euphorisch referiere.

So klein dieser Kreis der Haustierignoranten im echten Leben ist, im Internet, da ist er verschwindend klein, nur einen halben Pixel groß, wenn überhaupt. Denn das Netz wird immer tierischer. Wobei wir über die Anfangsphase, die von Katzenbildern, Hundebildern, Haustierbildern etc. dominiert wurde, nun langsam hinweg gehopst. Es folgt nun die „Monetisierung“, in Form von Haustierbedarf-Onlineshops. Die vermehren sich im Netz grad wie Kaninchen.

Ich finde, und das in meinem Fall nicht ganz zufällig, nun jeden Tag neue Heimtierbedarf-Online-Shops. Neben den kleinen, mit besonderem Sortiment, die eigene Halsbänder, Outfits oder Bio-Futter vertreiben, immer mehr Große, neu gegründete, coole, hippe Start-Ups, hinter denen bekannte (Geld-)Dosenöffner wie DuMont stecken oder Start-Up-Züchter (Inkubatoren) wie Venture Stars. Und jedes bellt laut als das andere. www.Hundeland.de und www.Katzenland.de gehen mit Werbespots auf die Tierbesitzer los, www.zooroyal.de schnuppert in den bestehenden Tierzeitschriften. www.zooplus.de war früher da und vertraut darum auf die eigenen Reviermarkierungen.

Werten will ich das nicht, denn ich bin hier nicht objektiv, als Initiatorin eines Haustier-Lifestyle-Magazins. Aber das machen, was ich am liebsten mache, wenn ich eine Entwicklung entdecke, kann ich nicht lassen: Es aufmalen. Darum hier eine kleine Grafik zum Thema Haustiere und das Internet:

Infographik Haustiere Internet

4 Gedanken zu “Ein Stück vom Knochen – der Kampf um den Online Heimtiermarkt

  1. Diesen Worten ist wenig hinzuzufügen. Wichtig bei der unübersichtlichen Menge ähnlicher Publikationen erscheint mir ein offenes, „unparteiisches“ Herangehen an das Thema, interessante Beiträge, welche man nicht schon x-mal anderswo gelesen hat und ein ansprechendes, leicht konsumierbares Layout (was hier gegeben ist)
    Mit freundlichen Grüßen
    Jörg-Henning Ahrens

  2. Auch ich als Haustierbesitzerin ( 9 Katzen, 2 Hunde ) fühle ich mich so manches Mal erschlagen von dem großen Angebot der immer weiter wachsenden Tiermarkt Angebote – aber ich muss sagen, das Sortiment ist inzwischen so breit gefächert, das man auch tatsächlich das findet, das man gar nicht glaubte, das es dies überhaupt gibt – und es eigentlich auch gar nicht braucht !
    Ich bin seit Jahren den immer gleichen Anbietern treu, dort finde ich, was meine Tierherzen begehren und was Neues ausprobieren brauche ich erst gar nicht – meine Tiere lassen sich nämlich erst gar nicht auf andere, angeblich bessere, gesündere Futtersorten ein, das habe ich inzwischen gelernt 😉

    Die kann ich dann gerne gleich dem örtlichen Tierheim spenden …

    Liebe Grüße

    Kerstin

    • Für Futter trifft das wohl zu. Was ist aber mit all denen schönen Luxusartikeln? Die braucht man nicht….jajajajaja..aber das würden vielen bei Schuhen, neuer Kleidung, neuem Auto etc. ja auch sagen. 🙂

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